16.11.2021

Tagung der Orts- und Kreisverbände und Fachgruppen

Veränderungen bei der komba
Veränderungen bei der komba (Bild: © Kruse/OV Münster)
Impressionen von der Tagung (Bild: © Kruse/OV Münster)
Impressionen von der Tagung (Bild: © Kruse/OV Münster)
Impressionen von der Tagung (Bild: © Kruse/OV Münster)
Impressionen von der Tagung (Bild: © Kruse/OV Münster)
Impressionen von der Tagung (Bild: © Kruse/OV Münster)
Impressionen von der Tagung (Bild: © Kruse/OV Münster)
Impressionen von der Tagung (Bild: © Kruse/OV Münster)
Impressionen von der Tagung (Bild: © Kruse/OV Münster)
Impressionen von der Tagung (Bild: © Kruse/OV Münster)

Mitglieder des komba Ortsverbandes Münster nahmen an der an zwei Tagen durchgeführten Tagung der Orts- und Kreisverbände in Schwerte und Mülheim teil.

Auch eine Gewerkschaft muss sich den aktuellen Anforderungen der Gesellschaft stellen und sich verändern, um weiterhin für die eigenen Mitglieder aber auch für noch nicht gewerkschaftlich organisierte Kolleginnen und Kollegen attraktiv zu bleiben. So lautete auch das Motto der Veranstaltung: „Wann, wenn nicht jetzt?“

Die komba gewerkschaft nrw schreibt sich aktuell diesen Strukturprozess auf die Fahne. Aus diesem Grund trafen sich am 09. und 10. November Mitglieder der Orts- und Kreisverbände sowie Fachgruppen in Schwerte und Mülheim an der Ruhr. Aufgrund der aktuellen Pandemievorgaben wurden die Teilnehmer auf zwei Tagungsorte verteilt. Auch der Ortsverband Münster entsandte Vertreterinnen und Vertreter um mit den anwesenden Mitgliedern des Geschäftsführenden Vorstands der komba nrw die Vorschläge für eine zukunftsorientierte Veränderung innerhalt der Gewerkschaft zu diskutieren.

Bevor aber der Tagesordnungspunkt Strukturprozess aufgerufen wurde, stellten sich die neuen Fachbereichsvorsitzenden/innen vor und beschrieben ihre zukünftigen Aufgaben. Neu ist der Fachbereich allgemeine Verwaltung, der das Kerngeschäft in den Kommunen abdecken soll. In einem Podiumsgespräch standen u. a. die Themen Fachkräftemangel, Digitalisierung, Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Verbesserung in der Ausbildung (Altenpflege) und die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Mittelpunkt.

Mit dem anstehenden Strukturprozess möchte die komba Gewerkschaft sich für die Zukunft neu aufstellen. Der demographische Wandel stellt auch die Mitgliedergemeinschaft der komba vor Herausforderungen. Mehr Rentner und Pensionäre verlassen die Gewerkschaft als neue Kolleginnen und Kollegen geworben werden können. Auch muss die Gruppe der 19- bis 26jährigen, die verstärkt in den nächsten Jahren in die Verwaltungen strömen werden in den Fokus genommen werden. Im Ganzen muss sich die komba moderner und digitaler aufstellen und sich sichtbarer in der Öffentlichkeit präsentieren.

Auf der Tagesordnung standen auch aktuelle Themen aus der Gewerkschaftsarbeit. In zwei Blöcken wurde hier von den Tarifverhandlungen und den Besoldungsanpassungen, sowie den anstehenden Streikmaßnahmen gesprochen. Es folgte ein Bericht zu aktuellen Rechtsprechungen. Zu erwähnen ist der von der komba zur Verfügung gestellte Musterantrag zur amtsangemessenen Alimentation. Auch Neuigkeiten aus der Ver- und Entsorgung, die PVG-Kommission, die Verlängerungen der Corona-Bestimmungen, die Betriebsratswahlen 2022 und neue Werbematerialien standen im Mittelpunkt. Und ein großes Thema ist die angespannte Finanzlage der Kommunen.

Im Folgenden gab die Landesjugendleitung in Person von Juliane Gallwitz (1. stellvertretende Landesjugendleiterin) ihren Bericht ab und die Kommissionen der komba stellten sich in einem weiteren Podiumsgespräch vor. Weitere Infos zu den OV/KV-Tagungen und dem Strukturprozess der komba Gewerkschaft unter www.komba-nrw.de

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